Joseph Maria Olbrich Notenzimmerschrank (Um 1905)

Joseph Maria Olbrich Notenzimmerschrank (Um 1905)

Datierung:

um 1905

Maße:

H x B x T – 160,5 cm x 139,5 cm x 53,5 cm

Entwerfer:

Joseph Maria Olbrich (1867-1908)

Hersteller:

vermutl. Möbelfabrik Glückert, Darmstadt, Deutschland

Materialien und Verarbeitung:

Erle u. a. massiv (Konstruktion), Massivholzpatten, Gabun massiv (Schubladen), Furniere: Platane, Rüstermaser, Palisander, Buchsbaum, Ebenholz, Satin, Mahagoni; Perlmut (Einlagen in den Säulen), Beschläge Messing.

Restaurierung:

Oberflächenreinigung

Lieferung:

Kostenlos

Preis: 25.000,00 €
(inkl. MwSt)

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Der Schrank für ein Musikzimmer des Joseph Maria Olbrich beeindruckt durch die elegante Kombination zahlreicher Furniere aus Edelhölzern. Mit der dekorativen, geometrischen Gestaltung des gesamten Möbels zeigte der vor allem für seine Arbeit auf der Darmstädter Mathildenhöhe berühmte Architekt sein ganzes Können. Sowohl als eindrucksvolles Einzelstück als auch in Kombination mit weiteren Möbeln aus der kompletten Zimmereinrichtung ist der Schrank ein authentisches historisches Highlight.
Joseph Maria Olbrich Notenzimmerschrank (Um 1905)

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Wiener Jugendstil / Wiener Secessionsstil: Zur Jahrhundertwende in Österreich organisierte sich ein Zusammenschluss von jungen Künstlern mit einem neuen Kunstverständnis. Hieraus bildete sich 1897 die Vereinigung "Wiener Secession", darunter Architekten, Künstler und Gestalter wie Otto Wagner, Gustav Klimt, Koloman Moser oder Josef Hoffmann. Beeinflusst durch die Ideen des Jugendstils sorgten die Künstler für einen avantgardistischen Umbruch im Bereich bildener Kunst, Architektur und Design. Charakteristisch für den sog. "Secessionsstil" waren die aus dem Jugendstil bekannten fließenden Formen und Linien sowie florale Motive. Aber auch geometrische und abstrakte Muster und Verzierungen sorgten für eine moderne Gestaltung von Möbeln, Textilien und Räumen. Der Secessionsstil setzte sich mit der Gründung der Wiener Werkstätte 1903 weiter fort.